DIE BESTEN 100 BÜCHER

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Roman

Der Begriff “Roman” stammt aus dem 12.Jhd. Er ist die Langform der schriftlich fixierten Erzählung. Im 12. Jhd. verstand man unter Roman alles in romanischer Sprache Geschriebene. Dann kam im 13. Jhd. die Erzählung in Vers und Prosa hinzu und gegen Ende des 13. Jahrhunderts fand der Begriff Roman ausschließlich für Prosaliteratur Verwendung. Der Roman bekam erst zu Beginn der Neuzeit eine eigenständige Bedeutung. Seit seine Akzeptanz als „hohe“ Literatur im 18. Jhd. an Bedeutung zunahm, entwickelte er bis heute eine gewaltige Vielfalt des Erscheinungsbildes. Mit dem Beginn der industriellen Buchproduktion um 1800 verbreitete er sich als „gewöhnliches Lesefutter“. In Deutschland existiert das Wort Roman in der heutigen Bedeutung erst seit dem 17. Jhd. Ein Roman ist so geschrieben, dass der Leser sich häufig im Mittelpunkt des Geschehens befindet. Der Roman zeigt die Welt eines Schicksals, einer Person. Das geschieht meist, indem der Dichter selbst diese Tragik erfährt und gestaltet. Dadurch wird sein Roman zum Ausdruck seiner eigenen Persönlichkeit, mehr oder weniger ein Selbstbekenntnis. Der Roman ist ein erzählender, im Vergleich zu Kurzgeschichten und Novelle umfangreicher Prosatext. Neben Epos (Epos = größeres episches Gedicht) und Sage, stellt der Roman eine Großform der Epik (Epik = erzählende Dichtkunst) dar. Es gibt verschiedene Wirkungsabsichten im Roman, z.B. lehrreich, unterhaltend, satirisch, idealistisch, empfindsam, realistisch etc. Der Roman ist die offenste Form der Darstellung, er kann vom Bericht über die Autobiographie bis zum dramatischen Dialog reichen und er vermag Elemente der Lyrik und Tragik einzunehmen. Romane können auch nach den drei Erzählperspektiven eingeteilt werden.

Wegen der vielfältigen Darstellungsmöglich- keiten, lässt sich kein Roman genau präzise einordnen.

1.

Die Leber wächst mit
ihren Aufgaben

Autor: Eckart von Hirschhausen
Erscheinungsjahr: 2008
Leserbewertung: Ranking

Die Leber wächst mit ihren Aufgaben

Arzt, Kabarettist und Bestsellerautor Dr. Eckart von Hirschhausen kennt sich aus im Leben, ihm ist nichts Menschliches fremd, und niemand ist vor ihm sicher. Mit diagnostischem Blick entdeckt er das Komische in Medizin und Alltag und kommt zu erstaunlichen Ergebnissen: Kindern muss man Gemüse verbieten, die Bahn ist eine buddhistische Sekte, und die Löcher im Käse machen dick.

2.

Der Turm

Autor: Uwe Tellkamp
Erscheinungsjahr: 2008
Leserbewertung: Ranking

Der Turm

In epischer Sprache, in eingehend-liebevollen wie dramatischen Szenen entwirft Uwe Tellkamp ein monumentales Panorama der untergehenden DDR, in der Angehörige dreier Generationen teils gestaltend, teils ohnmächtig auf den Mahlstrom der Revolution von 1989 zutreiben, der den Turm mit sich reißen wird.

3.

Feuchtgebiete

Autor: Charlotte Roche
Erscheinungsjahr: 2008
Leserbewertung: Ranking

Feuchtgebiete

"Feuchtgebiete" ist eine Exkursion zu den letzten Tabus der Gegenwart. Mutig, radikal und provokant rebelliert Charlotte Roches Roman gegen Hygienehysterie und die sterile Ästhetik der Frauenzeitschriften, gegen den standardisierten Umgang mit dem weiblichen Körper und seiner Sexualität.

4.

Die Tore der Welt

Autor: Ken Follett
Erscheinungsjahr: 2008
Leserbewertung: Ranking

Die Tore der Welt

Vier Kinder werden im Wald Zeuge eines Kampfes und eines tödlichen Geheimnisses. Ehrgeiz und Liebe, Stolz und Rache werden den Weg dieser Menschen bestimmen. Pest und Krieg werden ihnen alles nehmen. Doch sie werden die Hoffnung niemals aufgeben. Und immer wird der Schwur sie verfolgen, den sie an jenem schicksalhaften Tage leisteten.

5.

Brida

Autor: Paulo Coelho
Erscheinungsjahr: 2008
Leserbewertung: Ranking

Brida

„Aber woran erkennt man den Mann oder die Frau seines Lebens?“, fragte Brida. „Du musst etwas riskieren“, war die Antwort. „Dabei wirst du oft scheitern, du wirst enttäuscht werden, desillusioniert. Aber wenn du nie aufhörst, nach deiner Liebe zu suchen, wirst du sie am Ende finden.“

6.

Schwerelos

Autor: Ildiko von Kürthy
Erscheinungsjahr: 2008
Leserbewertung: Ranking

Schwerelos

Es könnte doch alles so schön sein! Kurz bevor sie 37 wird, bekommt Marie doch noch das, was sie immer wollte: einen Heiratsantrag. Ihre Träume von Ehe, Familie und einem Häuschen mit Carport und Komposthaufen scheinen sich endlich zu erfüllen. Aber als sie gerade Ja! sagen will, geschehen ausgesprochen merkwürdige Dinge.

7.

Ich hab dich im Gefühl

Autor: Cecelia Ahern
Erscheinungsjahr: Juli 2008
Leserbewertung: Ranking

Ich hab dich im Gefühl

Joyce überlebt nur knapp einen Unfall und weiß, dass sie ab jetzt ganz anders leben will. Doch irgendetwas ist seltsam. Sie kann auf einmal fremde Sprachen und erinnert sich an Dinge, die sie gar nicht erlebt hat. Justin ist verdammt einsam, würde das aber nie zugeben. Als er eine junge Frau trifft, die ihm ungewöhnlich bekannt vorkommt.

8.

Die Eleganz des Igels

Autor: Muriel Barbery
Erscheinungsjahr: 2008
Leserbewertung: Ranking

Die Eleganz des Igels

Ein Roman über eine kleine, hässliche, aber ungemein gebildete Concierge in Paris und eine altkluge Tochter reicher Eltern. Hinreißend komisch und zuweilen bitterböse erzählen die beiden sehr sympathischen Figuren von ihrem Leben, ihren Nachbarn im Stadtpalais, von Musik und Mangas, von Gott und der Welt.

9.

Der kleine Bruder

Autor: Sven Regener
Erscheinungsjahr: September 2008
Leserbewertung: Ranking

Der kleine Bruder

Im Schatten der Mauer gedeiht ein Paralleluniversum voller Künstler, Hausbesetzer, Kneipenbesitzer, Kneipenbesucher, Hunde und Punks. Bier, Standpunkte, Reden, Verräterschweine - alles ist da. Nur eins fehlt: jemand, der alles mal richtig durchdenkt - Frank Lehmann aus Bremen.

10.

Das Geheimnis des
Kalligraphen

Autor: Rafik Schami
Erscheinungsjahr: August 2008
Leserbewertung: Ranking

Das Geheimnis des Kalligraphen

In Damaskus macht ein Gerücht die Runde: Nura, die schöne Frau des berühmten Kalligraphen Hamid Farsi, sei geflüchtet. Warum hat sie ein Leben, um das viele sie beneiden, hinter sich gelassen? Oder war sie Opfer einer Entführung der Gegner ihres Mannes? Doch eigentlich steckt etwas ganz anderes dahinter.